Niepersche Therapie

Hans Alfred Nieper (* 23. Mai1928 in Hannover; † 21. Oktober1998) war ein umstrittener Arzt der sogenannten orthomolekularen Medizin. Er war Leiter des Aschaffenburger Krankenhaus-Labors und ehemaliger Direktor der German Society for Medical Tumour Treatment. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er auch als Direktor der Abteilung für Medizin am privaten Silbersee Krankenhaus in Langenhagen, Hannover, und ferner in den USA. Dr.Nieper wirkte in den 1970er Jahren in den USA am Memorial Sloan Kettering, wo er die Laetrile-Forscher Ralph Moss, Ph.D., Dr.Sugiura und Dr.Burke traf und mit ihnen zusammenarbeitete. In Deutschland leitete er später eine eigene Klinik, die Paracelsus-Silbersee-Klinik in Hannover bis zu seinem Tode im Jahr 1998. Mit dem deutschen Chemiker Dr. Franz Kohler Sr. (Kohler Chemikalien) entwickelte er neue Moleküle, in dem der L-Glucose-Teil von Laetrile durch Harnstoff ersetzt ist. Zusammen produzierten sie diese von ihnen als Ureyl-, Nicotinyl-, and para-Aminobenzoemandelonitrilen bezeichneten Substanzen, und Dr. Hans Nieper setzte diese in seiner Silbersee-Klinik ein. Nieper setzte sich neben Laetrile für die Ganzheitsmedizin des Krebsarztes Josef Issels ein sowie für weitere alternative Mittel in der Krebsbehandlung, unter anderem das Tumosterol. In den frühen 1970er Jahren engagierte sich Nieper für den Einsatz von Selen, Ananas und Beta-Carotinen in der Medizin. Auch befürwortete er spezielle Anti-Krebs-Diäten. Seiner Meinung nach seien 92% aller Krebsfälle durch „geopathogene Zonen“ ausgelöst. Er warnte auch vor den Effekten elektromagnetischer Felder durch Heizdecken. Die Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II) führte Nieper auf den Gebrauch von Spülmitteln beim Geschirrabwaschen zurück. In Spülmitteln enthaltene Fettlöser würden demnach insulinbildende Zellen in der Bauchspeicheldrüse schädigen. Zitat Nieper (1998): Unsere 1973 begonnenen Untersuchungen führten zu der Erkenntnis, daß der Diabetes II mit großer Wahrscheinlichkeit durch den Effekt von Detergentien (in Geschirrspülmitteln [die Fettlöser]) insbesondere am Eßgeschirr, bedingt sein könnte…In den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, mit reinem, heißem Wasser abzuspülen…In die Spülmaschine kann man etwas Essig und Soda einfüllen anstelle des normalen Spülmittels.. Die entsprechende „Warnung“ erschien im Esoterikmagazin Raum & Zeit im Jahr 1998. (Raum und Zeit, Heft 94/98) Das von Nieper empfohlene Nieper-Calcium EAP ist als Therapie bei der Multiplen Sklerose nicht anerkannt. (http://www.dmsg.de/). Nieper gilt als Günder des in Bad Aibling residierenden Vereins „DGO“ ( Deutsche Gesellschaft für Onkologie e.V.), der sich alternativmedizinischen Therapien von Krebserkrankungen widmet.

In der Krebstherapie führte er eine ganze Klasse neuer Agentien ein, denen er genreparierende Eigenschaften zuschrieb, unter anderem Squalen (gewonnen aus Haileberöl), Pflanzenextrakten aus der Venusfliegenfalle (Carnivora) und anderen Pflanzen, Acetaldehyd, Benzaldehyd, DHEA, Iridodial aus Ameisen, Oncostatin und Tumosteron. Daneben arbeitete er auf vielen anderen Gebieten, vor allem auch der Multiplen Sklerose (MS), von der er behauptete, dass er sie mit Substanzen, die den Mineraltransport ermöglichten bzw. verbesserten, nicht nur aufhalten, sondern den schon entstandenen Schaden wieder rückgängig machten könne. Diese von ihm Mineraltransporter genannten Moleküle, vornehmlich AEP (2-Aminoethylphosphonsäure), Asparaginsäure, Arginin und Orotsäure, wurden auch in der Behandlung anderer Krankheiten von ihm eingesetzt, unter anderem Krebs. Jeder dieser Transporter könne mit bestimmten Mineralien kombiniert werden, um organische Salze zu bilden, zum Beispiel Magnesium AEP, Magnesiumaspartat, Magnesiumarginat oder Magnesiumorotat. Von all diesen favorisierte Dr.Nieper die Orotate für seine Anwendungen.

Die Theorie dahinter nannte er „fixed pore mechanism“ und verstand darunter, dass die Orotsäure als Carriermolekül sich an die zu transportierende Verbindung haftet (Oronsäurechelate). Er erklärte, dass wenn ein AEP-Transprter die äußere Membran der Zell erreicht, der organische Teil des Transporters sich in der Membran verfängt, und das Mineral, das es trägt, freigesetzt wird, wenn der Transporter anschließend metabolisiert wird. Der Asparaginsäuretransporter ginge durch die äußere Zellmembran, verfängt sich aber in der inneren und setze sein mineralisches Ion frei wenn die Asparaginsäuremoleküle metabolisiert werden. Die Orotate hingegen passieren nach Dr.Niefers Ansicht beide Membranen und gelangen ins Innere der Zelle, und werden erst metabolisiert, nachdem sie die Membranen von inneren Zellstrukturen erreicht haben; so komme das transportierte Mineralion in oder nahe dieser Zellstrukturen. Zinkaspartat verwendete er um die Bildung von T-Lymphozyten zu fördern und vieles andere mehr. Magnesiumorotat in Verbindung mit Zinkaspartat verhindere die Replikation von Viren. Dabei verwendete er Dosen von 200 bis 600 mg, um diese proklamierten Ergebnisse zu erhalten.

Von den genreparierenden Iridoiden (die sich vom Iridodial ableiten) behauptete Nieper, dass sie die unerwünschte Information eines infektiösen Virus zum zellulären Genom inaktivierten. Eine solche „unerwünschte“ Information führe oftmals zu einer Umwandlung einer normalen Zelle in eine Krebszelle. Herr Nieper wies stets darauf hin, dass Iridoide eine ursprüngliche Quelle von natürlichen chemischen Substanzen, die er Dialdehyde nannte, seien.

Iridoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in mehr als 50 Pflanzenfamilien gefunden wurden. Mittlerweile sind mehr als 2500 verschiedene Iridoide bekannt. Die Iridoide gehören zu der großen Gruppe der Terpene bzw. Isoprenoide. Iridoide sind Monoterpene, das heißt, sie werden aus zwei Isopreneinheiten – C5-Körpern – synthetisiert und weisen somit zehn Kohlenstoffatome (C10-Körper) auf. Im Allgemeinen liegen Iridoide als bizyklische Monoterpene vor. Der Name des Grundkörpers Iridodial leitet sich von der Ameisenart Iridomyrmex detectus ab, die iridoide Verbindungen als Wehrsekret produziert. Zu den typischen Iridoiden gehören beispielsweise Aucubin und Catalpol aus Spitzwegerich (Plantago lanceolata) sowie Loganin aus Bitterklee. Auch in Baldrian (Valeriana officinalis) und Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) sind Iridoide und Iridoidglycoside enthalten.

Bild: Iridoidal, Iridoidal-Gleichgewicht

Wie Nieper erklärte, entwickelten Ameisen (Iridomyrmex ants) selten Tumore. Sie seien in der Lage, ungeheure Mengen von Viren zu haben, ohne jegliche schädliche Wirkung auf sie. Doch haben diese Tiere kein Immunsystem. Zusätzlich fände man große Ameisenkolonien in Zonen von intensiven „Vakuumfeld-Energieturbulenzen„, die er geopathogene Zonen (Zonen intensiver geomagnetischer Strahlung) nennt. Deshalb bräuchten sie ein besonders wirksames genreparierendes System. Die Iridoide würden durch die geomagnetische und Vakuumfeld-Energie stimuliert, denen die Ameisen ausgesetzt seien. Deshalb bräuchten diese kleinen Tiere einen enorm wirksamen Genreparationsmechanismus, um zu überleben. Dr. Hans Nieper erklärte: „In my clinical experience, I have observed that the iridodials out distance most other therapeutic substances known in the treatment of cancer.“ “ Never, in forty years of treating cancer, have I experienced more positive results than I have with the iridodials.“ („In meiner klinischen Praxis habe ich beobachtet, dass die Iridoide die meisten anderen therapeutischen Substanzen in der Krebsbekämpfung übertreffen.“ und „Niemals in 40 Jahren der Krebsbekämpfung, habe ich mehr positive Ergebnisse erhalten als mit den Iridoiden“.)

Diese Substanzen könnten oral verabreicht werden. Sie wären nicht nur effektiver und billiger als andere Antitumormedikamente, sie seien auch nicht-toxisch und können ohne Nebenwirkung für unbegrenzte Zeit verabreicht werden. Nieper erklärte, er habe um die 15 Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren mit diesem Ameisenfaktor erfolgreich behandelt. Man solle aber beachten, dass diese Substanz sehr sehr langsam die bösartige Geschwür bekämpft. Es brauche 8 Monate bis zu zwei Jahren, um eine Rückbildung des Tumor zu erreichen, und dies liege begründet in der sehr langsamen Aufnahme der viralen Information in die Tumorzelle. Unerwarteterweise zeige deshalb Irododial keine positiven Effekte auf maligne Zellen in Tiermodellen und in vitro.Wie Dr.Nieper weiter ausführt, weisen zwar nahezu alle Ameisenarten diesen Reparaturfaktor auf; Ameisen der nördlichen Gegenden von Australien und Argentinien hingegen besäßen etwa 2 Prozent ihres Körpergewichtes dieser Substanz; begründet wird dies durch die schon erwähnte besondere Exposition der Tiere der Sonne gegenüber (geopathogene Zonen). Die Darstellung des Produktes erfordere besondere Sorgfalt, dass die elektromagnetische Aktivierung aufrechterhalten werde, um es effektiv zu halten. Um bei Krebs wirksam zu sein, müssten Patienten außerdem ungefähr 5000 Ameisen täglich zu sich nehmen. Bemühungen von ihm, Iridodial synthetisch herzustellen, seien bislang gescheitert.

Wie schon erwähnt, war Dr. Nieper auch ein großer Befürworter von Laetrile in der Krebstherapie. Er modifizierte allerdings das Laetrile und verwandte eine Mischung aus Ureyl- und Nicotinyl-mandelonitrilen in seiner Praxis anstatt reinem Laetrile. Er beschrieb Ureyl-mandelonitril als wirksamstes Mittle gegen Prostata- und Pankreaskrebs, Hodkins Disease und chronischer Leukämie.

Anlässlich eines Besuches der Vereinigten Staaten erklärte Nieper 1972 vor Reportern: „Nachdem ich mich über 20 Jahre lang dieser sehr spezialisierten Arbeit gewidmet habe, muß ich feststellen, dass nicht-toxische cyanogene Glycoside (nitrilosides) – also Laetrile – anderen bekannten Behandlungs- bzw. Präventionsmaßnahmen bei weitem überlegen sind. Meiner Meinung nach ist [die Anwendung von] Laetrile die einzige und wirksamste zur Verfügung stehende Möglichkeit, Krebs in den Griff zu bekommen.“

Wir haben schon gehört, dass Herr Dr. Nieper sich unter anderem mit seiner Vakuumfeldtheorie und seiner Hypothese von geopathogenen Zonen auch in der Physik zu Wort meldete. Da dieses Thema hier nicht zur Diskussion steht, sollen seine Ansichten hierzu nur kurz gestreift werden:

„Nieper war bis 1997 Präsident der pseudowissenschaftlichen Deutschen Vereinigung für Raumenergie (Nachfolger wurde Josef Gruber). Er galt als typischer Vertreter der Einstein-Kritiker. Nieper schuf Beiträge zur Physik einer „Vakuum-Feld-Theorie“ und Nieperschen „Gravitationstheorie“. Er galt als Propagandist der so genannten Raumenergieforschung. 1953 konzipierte er die „Abschirmungstheorie der Gravitation“, die in einem Zusammenhang mit den hypothetischen Tachyonen gesehen werden muss.

Nieper berief sich auch auf das so genannte Magyary-Phänomen, das von einem abschirmenden Effekt der Sonne auf das Schwerefeld des Mondes bei Sonnenfinsternissen ausgeht. Ein ungarischer Ingenieur namens (Eugen ?) Magyary wollte 1961 während einer Sonnenfinsternis gezeigt haben, dass die „Anziehkraft“ des Mondes auf die Erde geringer geworden sei. Die Sonne stelle nach seiner Theorie eine Quelle für überlichtschnelle Tachyonen dar. Stehe nun der Mond zwischen Sonne und Erde, so nehme ein „Energie-Druck“ zwischen Sonne und Mond ab. Der Mond absorbiere einen weiteren Teil des von der Sonne kommenden „geschwächten“ Tachyonenfeldes und damit werde der Energiedruck auf den Mond kleiner und die Anziehungskraft zwischen Erde und Mond nehme ab. Aus seiner Tachyonenfeld-Theorie leitete er auch die Möglichkeit energieproduzierender Technologien ab. Nach seiner Auffassung werden bei allen Arten von Beschleunigungen (Schwerkraft-, elektromagnetische und elektrostatische Beschleunigungen) Tachyonen eingefangen. Nieper war überzeugt, dass elektrische Motoren nicht deshalb funktionieren, weil ein elektromagnetisches Feld in ihnen aufgebaut wird, sondern weil dieses Feld eine Tachyonen-einfangende Wirkung auf ein „Feinberg-Feld“ habe, das ihn durchdringe. Nieper hielt auch abrupte Entladungen von Kondensatoren mit einem hohen Spannungsgradienten, besonders wenn sie rhythmisch erfolgten, für eine geeignete Methode, Energie aus dem Tachyonenfeld „auszukoppeln“. Aufgrund dieser Überzeugung organisierte Nieper ab 1980 eine Reihe von Kongressen über die „Konversion von Schwerkraftfeldenergie“ und gründete im April 1981 die Deutsche Gesellschaft für Schwerkraft-Feld-Energie (DVS), die es sich zur Aufgabe machte, die energietechnische Nutzung des postulierten Tachyonenfeldes voranzutreiben. Er war bis zum 22. November 1997 deren Präsident und blieb fortan deren Ehrenpräsident. Die Gesellschaft besteht noch heute unter dem Namen Deutsche Vereinigung für Raum-Energie. Ebenfalls 1981 war er einer der Initiatoren bei der Gründung der American Association of Gravity Field Energy in Huntsville, Alabama.“

In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich immer mehr Themen, die beim besten Willen nicht mehr als wissenschaftlich seriös zu bezeichnen sind (Dr. Hans Nieper – Außerirdische Baumeister im alten Ägypten 1/3 http://www.youtube.com/watch?v=8V3nCiGTZaM)

Dr. Niepers Arbeit krankt wie viele alternativen Arbeiten vor allem daran, dass er trotz seines immensen Schaffens und Publizierens zwar zahlreiche Theorien und Mechanismen vorgestellt und propagiert, klinische Studien dazu aber nicht durchgeführt und veröffentlicht hat. Ein großer Teil seiner Thesen wurde nie von anderen Forschern verifiziert und gehört daher eher in den Bereich des Glaubens und der Esoterik als der Wissenschaft. Alle Ergebnisse und Aussagen, die von unserer Seite über Laetrile getroffen wurden, gelten auch ausnahmslos für ihn als prominenten Vertreter dieser Therapie. Seine Theorien können stimmen, müssen es aber nicht. Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass sie es tun, solange nicht irgendeine wissenschaftliche Überprüfung stattfindet. Wie schon ersichtlich, weist er vielen seinen Substanzen eine herausragende Rolle in der Bekämpfung des Tumors zu, einmal präferiert er Laetrile, andere Male ändert er die Führungsrolle ab und gibt sie den Iridoidalen. Diese Änderungen im Anspruch der wirksamsten Substanz im Kampf gegen Krebs treten immer zu dem Zeitpunkt auf, zu dem er eine neue Substanz für sich entdeckt.Nun mag man im biblischen Sinne sagen, dass man den Wert einer Arbeit an seinen Früchten erkennt, was aber in Dr. Niepers Falle besonders schwierig ist, da über die Namen und Anzahl seiner Patienten in seiner Privatklinik nicht sehr viel bekannt geworden ist. Alle von der Presse und seinen Befürwortern aufgelistete Prominente, die er angeblich heilte, haben sich nie, weder positiv noch negativ, zu ihm geäußert.

Zu seinen Patienten sollen unter anderem gehört haben: Anthony Quinn, John Wayne, Yul Brynner, William Holden, Nancy Sinatra, Prinzessin Caroline von Monaco und der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan. Es steht allerdings nicht einmal fest, ob die Genannten überhaupt jemals von ihm therapiert wurden, und wenn ja, an welchen Krankheiten sie genau litten. Von einigen wurde angeführt, sie hätten geschwiegen, da es politisch nicht tragbar gewesen wäre, wenn diese Berühmtheiten von einem deutschen Arzt geheilt würden und so die jeweils einheimische Medizin brüskiert hätte. Das mag man bei einem Politiker wie Ronald Reagan noch glauben, bei einem Filmstar ist es aber unwahrscheinlich, dass er sich an diese merkwürdige inhumane Etikette gehalten hätte.

Befürworter der These, dass Herr Reagan bei Dr.Nieper in Behandlung gewesen sei, verweisen darauf, dass Ronald Reagan nach seiner Rückkehr blendend aussah; Kritiker bemerken, dass seine Krebserkrankung bald wieder hervortrat. Dennoch, er lebte weitere 19 Jahre, das ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass er sich nicht für eine Freigabe der Laetrile- Behandlung in den USA einsetzte noch für Dr. Nieper warb, selbst nach dem Ende seiner aktiven politischen Karriere, was schwer verständlich wäre, wenn er sich durch diesen vom Tode gerettet glaubte.Ronald Reagans Krankengeschichte wird his heute offiziell geheim gehalten. Der Webseite http://www.doctorzebra.com/prez/g40.htm zufolge litt er an Darmkrebs, hatte ein Basaliom auf seiner Nase und Prostata Krebs. Außerdem litt er an Alzheimer. Auf Anfrage an die Reagan Library, ob Reagan im Mai 1985 bei Dr.Nieper in Behandlung gewesen sei, wurde geantwortet, das Herr Reagan im genannten Zeitraum sich in zwar Deutschland aufgehalten habe, aber eine Behandlung bei Dr. Nieper könne weder bestätigt noch negiert werden. Das Statement war: President Reagan’s private medical records before, during, and after his presidency are unavailable.” Andere Quellen behaupten, dass Dr.Nieper im Juli 1985 nach Amerika flog, um Reagan in seinem Krankenhauszimmer aufzusuchen.

John Wayne war Kettenraucher, hatte schon eine Lunge entfernt, als der Krebs zurückkam. Er war bei Dr. Nieper in Behandlung; es ist aber kennzeichnend, dass er nach seiner zweiten Erkrankung für schulmedizinischen Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen in den USA Werbung machte. Seine Familie gründete nach seinem Tode die John Wayne Cancer Foundation (JWCF, http://www.teamduke.org), die ebenso keineswegs orthomolekulare Behandlungen präferiert, wie man vermuten sollte, wenn die Behandlungen von Dr. Nieper so überzeugend gewesen wären.

Yul Brynner, ebenfalls Kettenraucher, veröffentlichte wenige Tage vor seinem Tode eine bewegende Videobotschaft, die sich allerdings nicht für eine Legalisierung von Laetrile oder anderen orthomolekularen Therapien aussprach, sondern gegen das Rauchen wand, dem Laster, dem er seinen Tod ausschließlich zuschrieb.

Ob Caroline von Monaco je (den ihr zugeschriebenen) Brustkrebs hatte, ist lediglich eine Vermutung; sie selbst hat sich nicht diesbezüglich geäußert, eine Tatsache, die als Prinzessin vielleicht mondän und höfischem Protokoll gemäß ist, aber auch schwer verständlich wäre, vorausgesetzt sie litt wirklich an Krebs und wurde geheilt. Die damals 39 jährige wurde auf einem Foto eines Paparazzie abgelichtet, auf dem sie glatzköpfig zu sehen war. Der Palast erklärte, dass es sich um ein dermatologisches Problem handele, was sich bald wieder sich verbesserte, allein das war nicht spektakulär genug für die Regenbogenpresse; Chemotherapie als Ursache des Haarausfalles ist weitaus verkaufsfördernder.

William Holden war Alkoholiker und starb an einem Sturz, den er volltrunken erlitten hatte; er wurde erst 4 Tage später von einer Haushälterin aufgefunden. Eine angebliche Krebserkrankung oder Behandlung bei Dr.Nieper ist nirgends belegt.

Anthony Quinn starb im Alter von 86 Jahren in Boston an Lungenversagen in Folge einer Lungenentzündung, während er an Kehlkopfkrebs erkrankt war.

Wir können nicht sehen, dass diese Beispiele überzeugende Argumente für Dr.Niepers Therapien darstellen würden. Insbesondere setzte sich niemand der angeblich geheilten Prominenten für Dr.Nieper ein, besonders als er in den USA nach dem FDA Verbot seiner Medikamente heftig angegriffen wurde:

Von Nieper entwickelte Mittel wurden ohne FDA-Erlaubnis in die USA eingeführt und führten dort zu einem „import alert“ der FDA (http://www.fda.gov/ora/fiars/ora_import_ia6628.html). Es kam zu heftigen Angriffen der US-Behörden gegenüber Dr.Nieper und Warnungen wurden ausgesprochen, sich in seiner Praxis in Behandlung zu geben und seine ungeprüften Medikamente einzunehmen. Dabei wurde sicherlich auch über das Ziel hinaus geschossen; so wurden auf die importverbotene Liste, erneuert am 29.November 2000, auch z.B. Vitamin C (Ascorbinsäure) aufgenommen als eine der “Unapproved New Drugs Promoted By Dr. Hans Nieper”.

Es kann nicht verschwiegen werden, dass manche von Dr.Nieper geäußerten Ansichten heute in einem anderen Licht erscheinen und von der Schulmedizin aufgegriffen wurden. Einer seiner wichtigsten Thesen war: Krebs kann nicht als lokale Krankheit behandelt werden. Krebs greift den ganzen Körper an, und deshalb muss man auch den gesamten Körper stärken” („Cancer must not be treated as a local disease. Cancer attacks the whole body, and therefore one has to strengthen the whole body.“).

Diese vernünftige Ansicht greift immer mehr auch bei schulmedizinisch arbeitenden Onkologen um sich, die heute mit Psychotherapie, immunstimmulierenden Begleittherapien und komplementären Ansätzen arbeitend dieser Ansicht zustimmen.

Zitate:
„You wouldn’t believe how many FDA officials or relatives or acquaintances of FDA officials come to see me as patients in Hannover. You wouldn’t believe this, or directors of the AMA, or ACA, or the presidents of orthodox cancer institutes. That’s the fact. – Hans Nieper
„Cancer cannot be treated as a local disease. Cancer infests the entire body; therefore, the entire body must be strengthened.“ – Hans Nieper
In 1972 Nieper told reporters while in the U.S.: „After more than 20 years of such specialized work, I have found the non-toxic Nitrilosides – that is, Laetrile – far superior to any other known cancer treatment or preventive. In my opinion it is the only existing possibility for the ultimate control of cancer“.
„In my clinical experience, I have observed that the iridodials outdistance most other therapeutic substances known in the treatment of cancer. They are extremely effective, even in terminal breast cancer cases, as long as the tumor has not grown beyond a certain size. These substances can be administered orally, intravenously, or intramuscularly. Not only are the iridodials more effective and much less expensive than other anticancer agents, but they are non-toxic and can be used without complication for an unlimited time. Never, in forty years of treating cancer, have I experienced more positive results than I have with the iridodials.“ – Hans Nieper
„Since its initial introduction in my clinic, lithium orotate has played a major role in the treatment of depression. It does not trigger the harmful side effects that normally occur with high doses of lithium acetate, carbonate, or citrate, also used for depression. In addition, I have found lithium orotate particularly beneficial in the treatment of migraine and frequently recurring headaches.“ – Excerpt from The Curious Man by Dr. Hans Nieper
In a seven year study with 3,300 patients using 2-AEP, „98% of the participants slowed their aging process. The appearance and elasticity of the skin and organ functions did not appear to age almost at all…Furthermore, none of them ever got cancer.“ – Hans Nieper
Veröffentlichungen:
The Curious Man: The Life and Works of Dr. Hans Nieper (Paperback) by Hans A. Nieper (Author), Arthur D. Alexander (Author), G.S. Eagle-Oden (Author)
Revolution in Technology, Medicine and Society by Hans A. Nieper (Author)
Nieper, H.A. and Blumberger, K., The Effectiveness of Electrolyte Carrier Compounds on Myocardial Metabolism, Illustrated by Magnesium and Potassium Aspartate, Ärztl. Forsch. 15:305-309 (1961) (No known electronic link)
Nieper, H.A., Experimental Bases and Clinical Use of Electrolyte Carrier Compounds. Ärztl Forsch. 15:510-514 (1961) (No known electronic link)
Nieper, H.A. and Kohler, L., Investigation of Potassium and Magnesium 2–Aminoethylphosphate, Ärztl Forsch. 16:641 (1962) (No known electronic link)
Nieper, H.A. and Kohler, L., Investigation of Potassium and Magnesium Nicotinylaspartate. Ärztl. Forsch. (1966) (No known electronic link)
Nieper H.A., Köhler F., „A salt of a nitrogen-containing ester of phosphoric acid and the therapeutic applications thereof“, Brit. Patent 1,092,185, appl. April 21, 1965, pat. Nov. 22, 1967. (Abstract available at ESpaceNet)
Nieper H.A., „Therapeutically effective calcium diorotate“, US Patent 3,621,024, filed Nov. 13, 1968, pat. Nov. 16, 1971 (No known electronic link)
Nieper H.A., „The Nieper Regimen: A biological approach to the control of cancer“, Cancer Control J. Vol.2, No.5:1-6 (1974) (Available at Brewer Science Library) Nieper H.A., „A medical approach to a cancer therapy of low toxicity and long-time perspective. The Nieper Regimen“, Cancer Control J. Vol.2, No.5:7-9 (1974) (Available at Brewer Science Library)
Nieper H.A., „Sollten Tetrazycline immunsuppressiv wirken?“, Praxis-Kurier No. 34:16 (1981) (No known electronic link) Nieper H.A., „Dr. Nieper assails the NCI ´laetrile trials´“, reprinted from Health World News, Westlake Village, CA, Febr. 1982; Cancer Control J. Vol.6, No.1-6:83 (1982) (No known electronic link)
Nieper, H.A., Hanover West Germany, International Academy of Preventive Medicine (1984) (No known electronic link)
Nieper H.A., „Der Eklat ist vorprogrammiert: Die Behandlung der Multiplen Sklerose“, Raum & Zeit No.15:8-11 (1985)
Nieper H.A., „Conversion of gravity field energy: Dr. Nieper´s Revolution in Technology, Medicine and Society“, USA, 1985. (Available at NuTech 2000 and at Brewer Science Library)
Nieper H.A., „Fluor: Gefahr für die Gesundheit“, Diagnosen No.2:67 (1986) (No known electronic link)
Nieper H.A., „Umweltbedingte Krebsursachen“, Dtsch. Z. Onkologie 20:102 (1988) (No known electronic link)
Nieper H.A., „Fluor: Sondermüll zur Vorbeugung?“, Raum & Zeit 13:61-62 (1994) (No known electronic link)
Nieper H.A., „The Nieper regimen for the treatment of multiple sclerosis“ (1994) (The Brewer Science Library)
Nieper H.A., „Kat-Autos schädigen das Immunsystem“, Raum & Zeit No.78:84-86 (1995) (Quotations available at Naturheilpraxis)
Nieper H.A., „Linus Pauling: Der Visionär“, Raum & Zeit No.81:49-51 (1996) (Available at Kundenserver)
Moss R., „Fragwürdige Chemotherapie. Entscheidungshilfen für die Krebsbehandlung“, German translation of Ralph Moss´s „Questioning Chemotherapy“, with preface and commentaries, by Dr. Hans A. Nieper, Haug Verlag, Heidelberg 1997 (Available at Amazon)
Nieper H.A., „Revolution in Medizin und Gesundheit“, 2nd. edition, MIT Verlag, Oldenburg, 1998 (Available at Miterverlag)
Nieper H.A., Alexander A.D., Eagle-Oden G.S., „The curious man: The life and works of Dr. Hans A. Nieper“, Avery Publishing Group, Dec. 1998 (Available at Brewer Science Library and Amazon)
Nieperpropagierende Seiten:
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