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Zahlreiche Agentien, vorwiegend Phytopharmaka, harren im Grenzbereich zwischen schulmedizinischer Phytotherapie bzw. Pharmakognosie und volkskundlicher Heilmethoden auf ihre Evaluation. Die Schulmedizin einerseits fühlt sich dafür nicht zuständig, weil sie oftmals eine rationale Basis der Wirksamkeitserklärungen vermißt, die
traditionelle Heilkunde andererseits wissenschaftlich überfordert bzw. aufgrund
andersartiger Grundphilosophien dazu nicht willens oder in der Lage.
Auch lässt es sich nur schwer leugnen, dass viele Pharmafirmen davon absehen, klinische Studien oder Forschungsprojekte zu finanzieren, da solche tradierten Heilmittel oft nicht
mehr patentierbar, und deshalb keine grossen Gewinne zu erwarten sind.
Der Ruf der Kritiker nach einem wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis steht in jedem
Fall in einem auffälligen Gegensatz zu ihrer Bereitschaft, sich mit dieser Materie ernstlich zu befassen.
Dennoch halten sich viele dieser Mittel hartnäckig auf dem Markt (und belegen damit auch einen zumindest vom Patienten subjektiv empfundenen Heilungserfolg), ohne jemals einen wissenschaftlich fundierten Wirksamkeitsnachweis geliefert zu haben. Bei einer
adäquaten Vertiefung in die phytotherapeutische Literatur kommt man oft nicht
umhin, vielen dieser „Medikamente mit fraglicher Wirksamkeit“  und „Unkonventionelle
Methoden in der Krebstherapie“ einige auch unter naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten erstaunliche therapeutische Resultate zuzugestehen, die niemand bestreiten kann und will. Eine endgültige Klärung der propagierten Indikationen steht allerdings fast immer noch aus.

Insbesondere in der Onkologie ist diese Divergenz besonders gravierend und unheilvoll, da einerseits der Leidensdruck der Patienten enorm ist, andererseits neue Medikamente, besonders mit wenig oder gar keinen Nebenwirkungen, wie sie Phytopharmaka im allgemeinen versprechen, nicht oder nicht in ausreichender Menge und Therapiebreite zur
Verfügung stehen. Beispiele dieser unkonventionellen Krebsmedikamente sind Limonen, ein Extrakt u.a. aus Orangenschalen, die Misteltherapie, Rote-Bete-Saft, Resveratrol, Laetrile, Ukrain, Catechine, Vitamin-Therapie u.v.m.
Das Institut Asbiopharm hat sich vorgenommen, die in der medizinischen Literatur erwähnten, aber auch in der Volksheilkunde bekannten Krebstherapeutika mit unbewiesener bzw.fraglicher Wirksamkeit auf ihre propagierte Indikation zu untersuchen, unabhängig vom jeweiligen Anspruch des kommerziellen Anbieters (sofern es schon einen gibt) bzw. der tradierten Pflanzenheilkunde mit überlieferter Nosologie.

Sie bekommen von uns fundierte Informationen zu einzelnen Krebsmedikamenten mit Literaturhinweisen, Internetadressen, ggf. Bezugsquellen, vor allem von uns überzeugend erscheinenden Medikamenten.

Diese Forschung soll unabhängig und wissenschaftlich fundiert sein und bleiben. Haben Sie selber Fragen zu Krebsmitteln, die Ihnen im Internet begegnet sind und über die noch wenig gesicherte Informationen vorliegen, so zögern Sie nicht, bei uns anzufragen, was wir darüber wissen. Alle unsere Informationen an Sie bleiben wissenschaftlich fundiert und unabhängig. Unser Anspruch ist eindeutig:
klar und ehrlich genug, Unklarheiten und Zweifelhaftigkeiten einzugestehen und
Ihnen diese auch mitzuteilen.

Es gibt nur eine therapeutische Wahrheit. Keine anthroposophische, schulmedizinische oder alternative Wahrheit. Dies können letztlich nur Halbwahrheiten sein, an denen einigen Vertretern der verschiedenen „Glaubensrichtungen“ durchaus gelegen sein mag, uns, und vor allem den Patienten, aber nicht.

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